01
Den angefragten Lieferumfang bestimmen
Benennen Sie, ob ein bestehendes Ersatzteil, ein Vergleichsmuster oder eine Entwicklung nach Zeichnung gesucht wird. Dafür sind unterschiedliche Nachweise erforderlich. Ein verfügbares Aftermarket-Teil braucht Anwendungs- und Spezifikationsangaben; ein Entwicklungsangebot beschreibt den Weg zum freigegebenen Muster.
Geben Sie Kundenteilenummer und verfügbare OEM- oder Katalogreferenz an. Die angebotene Lieferantennummer erhält ein eigenes Feld. Dokumentieren Sie Einbauposition und offene Bedingungen zu Motor, Ausstattung oder Bauzeitraum.
02
FIN und OEM-Nummer mit Referenzunterlagen ergänzen
Ein FIN-Decoder liefert Fahrzeugdaten. Die Teileauswahl benötigt zusätzlich Katalogreferenz und Anwendungsprüfung. Fügen Sie Kataloghinweise, Abfragedatum sowie Fotos von Kennzeichnung, Anschlüssen und Befestigungen bei.
Benennen Sie das maßgebende Referenzmuster und noch zu bestätigende Beobachtungen. Legen Sie Zeichnungen, Werkstoff- oder Oberflächenanforderungen, Prüfmaße, Setinhalt und Freigabestelle fest. Fehlende Angaben bleiben offene Fragen.
| Anfragefeld | Angabe des Käufers | Erwartete Lieferantenantwort |
|---|---|---|
| Anwendung | Fahrzeug, verfügbare FIN, Position und Bedingungen | Anwendbare Bedingungen und Ausschlüsse |
| Teileidentität | OEM-/Katalognummer, Muster oder Zeichnungsstand | Angebotene Nummer, Spezifikation und Alternativen |
| Menge und Verpackung | Musterzahl, Bedarfsplanung und Verkaufseinheit | Mindestmenge, Packmenge und Packaufbau |
| Freigabe | Technische Stelle und benötigte Nachweise | Musterplan, offene Fragen und Änderungsannahmen |
03
Gleiche Ausführung und Verkaufseinheit vergleichen
Fordern Sie je Angebot Konfiguration, Mengenbasis, Zubehör und Verpackung an. Trennen Sie gegebenenfalls Muster-, Entwicklungs- und Werkzeugkosten von den Annahmen zur Serienpreisbildung. Dokumentieren Sie Währung, Gültigkeit und vereinbarte Lieferbasis.
Ein Einzelteilangebot lässt sich nur bedingt mit einem Set vergleichen. Ausschlüsse und Alternativen bleiben im Vergleich sichtbar. Prüfumfang wird ausdrücklich bestätigt; Produktfoto oder Bezeichnung als OEM-Ersatz beschreiben ihn nicht vollständig.
04
Alternativen vor Aufnahme in den Auftrag prüfen
Veranschaulichendes Beispiel: Angefragt ist ein Halter mit definierter Befestigung, angeboten wird eine ähnliche Ausführung mit anderem Lochbild. Führen Sie diese als eigenen Kandidaten und klären Sie den benötigten Nachweis mit der technischen Freigabestelle.
Verknüpfen Sie die Entscheidung mit Lieferantennummer, Revision und Auftragsbeschränkungen. Ändern Sie die Einkaufsreferenz erst nach Freigabe. Bei offenen Kandidaten bleibt der Sperrgrund dokumentiert, damit Einkauf oder Lager keine Austauschbarkeit annehmen.
05
US-Wareneingang vor Produktionsfreigabe vorbereiten
Ergänzen Sie Lieferanten-SKU-Zuordnung, freigegebene Revision, Losreferenz, Packliste und Verpackungsvorgaben. Definieren Sie Verkaufseinheit, Setinhalt und sperrpflichtige Abweichungen. Die Fahrzeugzuordnung wird von der benannten technischen Stelle freigegeben.
Der vereinbarte VIN EXPRESS Umfang kann China-Beschaffung, Musterprüfung und Fertigung mit US-Lagerung und Versand verbinden. Übermitteln Sie Referenzunterlagen, Mengen und US-Auftragsprofil, damit die Anforderungen der Übergaben bewertet werden können.
VIN EXPRESS / Entscheidungshilfe
Checkliste für die Teileanfrage per FIN
- Bestandsteil, Referenzmuster und Entwicklung unterscheiden.
- FIN, OEM-/Katalognummer, Lieferantennummer und SKU trennen.
- Anwendungshinweise, Fotos und Muster- oder Zeichnungsstand sichern.
- Gleiche Mengen, Sets, Verkaufseinheiten und Verpackung vergleichen.
- Ausschlüsse, Alternativen und technische Freigabe festhalten.
- Freigegebene Referenzen an US-Wareneingang und Versand übergeben.